Anzeige. Wird über die Schaltfläche ein Konto eröffnet, erhält diese Seite eine Provision; für Sie ändert sich der Preis nicht. Bonushöhe, Umsatzanforderung, Höchsteinsatz, Fristen und Auszahlungsgrenzen legt der Anbieter in seinen aktuellen Regeln fest und ändert sie ohne Ankündigung. Glücksspiel kostet Geld und ist kein Einkommen. Hilfe: check-dein-spiel.de, kostenfreie Beratung 0800 1 37 27 00.
In Deutschland darf jeder Spieler höchstens 1.000 € pro Monat einzahlen – nicht pro Konto, sondern bei allen Anbietern mit deutscher Erlaubnis zusammen. Gezählt wird das zentral, nicht beim Anbieter, und der verbrauchte Betrag wird nicht am Monatsersten zurückgesetzt. Diese Seite erklärt die Zählweise, die Anzeige im Konto, den Antrag auf Anhebung und den Unterschied zum selbst gesetzten Limit.
Was genau im Gesetz steht
Der Glücksspielstaatsvertrag legt ein anbieterübergreifendes monatliches Einzahlungslimit von 1.000 € fest. Drei Wörter daran sind wichtig. Anbieterübergreifend: Das Kontingent gehört zur Person, nicht zum Konto. Monatlich: Es handelt sich um einen Zeitraumbetrag, nicht um eine Obergrenze je Überweisung. Einzahlung: Gezählt wird das Geld, das von Ihnen zum Anbieter fließt – nicht Ihr Umsatz, nicht Ihr Verlust und nicht Ihr Kontostand.
Das Limit ist Teil eines Pakets, zu dem auch die Mindestdauer von fünf Sekunden je virtuellem Automatenspiel, die Einsatzgrenze von 1 € je Spiel, das Verbot von Parallelspiel und der Abgleich mit der Sperrdatei gehören. Diese Regeln greifen gemeinsam; wer nur das Limit kennt, erklärt sich manche Blockade falsch. Der Zusammenhang steht im Überblick über die deutschen Regeln.
Der Betrag von 1.000 € ist die Grundstufe, nicht die Obergrenze des Möglichen. Der Staatsvertrag sieht eine Anhebung auf Antrag vor, mit Prüfung und in Stufen. Unverhandelbar ist dagegen, wer zählt: Das übernimmt ein System der Länder, und der einzelne Anbieter hat darauf keinen Zugriff, den er zu Ihren Gunsten nutzen könnte.
Wie LUGAS die Einzahlungen zusammenzählt
Die Zählung läuft über LUGAS, das länderübergreifende Glücksspielaufsichtssystem. Dort wird für jeden Spieler eine Limitdatei geführt, die Einzahlungen bei allen Anbietern mit deutscher Erlaubnis zusammenführt. Die Zuordnung erfolgt über Ihre Identitätsdaten, nicht über E-Mail-Adresse, Benutzernamen oder Bankverbindung. Deshalb bringt ein zweites Konto bei einem anderen Anbieter kein zusätzliches Kontingent, und deshalb bringt es auch nichts, bei der Anmeldung eine andere Zahlungsmethode zu wählen.
Vor jeder Einzahlung fragt der Anbieter ab, wie viel noch frei ist, und meldet die ausgeführte Einzahlung zurück. Das passiert in Echtzeit und ohne Ihr Zutun. Wenn der angefragte Betrag das freie Kontingent übersteigt, wird die Einzahlung abgelehnt oder – bei manchen Anbietern – auf den noch freien Betrag begrenzt. Eine Teilausführung ist also möglich, aber nicht garantiert; beides ist regelkonform.
Weil die Zählung außerhalb des Anbieters stattfindet, bekommen Sie bei einer Ablehnung oft nur eine knappe Meldung. Der Support sieht häufig nicht mehr als Sie. Fragen Sie in diesem Fall nicht nach einer Ausnahme, sondern nach dem freien Restbetrag und dem Zeitpunkt, zu dem die nächste Tranche wieder frei wird – diese Angaben kann er abrufen. Wie man Limitprobleme von Methodenproblemen unterscheidet, steht weiter unten und im Überblick über die Zahlungsmethoden.
Warum das Limit nicht am Monatsersten zurückkommt
Das ist der Punkt, an dem die meisten Spieler sich verrechnen. "Monatlich" heißt in der Praxis nicht "Kalendermonat". Maßgeblich ist ein rollierender Zeitraum: Jede einzelne Einzahlung belastet Ihr Kontingent und wird erst nach Ablauf von rund 30 Tagen seit dieser Einzahlung wieder frei. Das Kontingent füllt sich also nicht in einem Schritt am Monatsersten auf, sondern tröpfelt in derselben Reihenfolge und im selben Rhythmus zurück, in dem es verbraucht wurde.
Wer am 2. eines Monats 400 € einzahlt, am 9. weitere 300 € und am 15. die restlichen 300 €, hat am Monatsersten des Folgemonats keine 1.000 € frei, sondern nichts. Die ersten 400 € kommen rund um den 2. des Folgemonats zurück, die nächsten 300 € rund um den 9., und so weiter. Für die Planung heißt das: Die eigene Einzahlungshistorie ist der Kalender, nicht der Monatserste.
Das folgende Beispiel ist erfunden und dient nur dazu, die Mechanik sichtbar zu machen. Es sind keine Anbieterdaten und keine Empfehlung für Beträge.
Hypothetisches Beispiel: frei verfügbarer Betrag im Verlauf
Tag 2, nach 400 €600 € frei
Tag 9, nach weiteren 300 €300 € frei
Tag 15, nach weiteren 300 €0 € frei
Tag 32, erste Tranche zurück400 € frei
Tag 39, zweite Tranche zurück700 € frei
Erfundenes Rechenbeispiel zur Zählweise. Jede Einzahlung wird rund 30 Tage nach ihrem eigenen Datum wieder frei, nicht am Monatsersten.
Was in das Limit zählt und was nicht
Gezählt wird Geld, das in Richtung Anbieter fließt, und zwar bei allen Produktarten unter deutscher Erlaubnis – virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Sportwetten belasten dasselbe Kontingent. Wer 600 € für Wetten einzahlt, hat für den Rest des Zeitraums nur noch 400 € übrig, auch wenn er damit etwas völlig anderes spielen will.
Zählt: jede ausgeführte Einzahlung, unabhängig von Methode und Betrag
Zählt: Einzahlungen bei jedem weiteren Anbieter mit deutscher Erlaubnis
Zählt nicht dagegen: Auszahlungen – sie füllen das Kontingent nicht wieder auf
Zählt nicht: Gewinne, die im Konto bleiben und erneut eingesetzt werden
Zählt nicht: Bonusguthaben, das der Anbieter gutschreibt
Sonderfall: eine fehlgeschlagene oder zurückgebuchte Einzahlung sollte das Kontingent nicht belasten; in der Praxis kann die Korrektur verzögert sichtbar werden
Die wichtigste Folge steht in der dritten Zeile. Ein Spieler, der 1.000 € einzahlt, 1.500 € auszahlen lässt und dann erneut einzahlen will, ist für diesen Zeitraum fertig – aus Sicht des Limits hat er sein Kontingent verbraucht, obwohl er unterm Strich mehr zurückbekommen hat, als er eingezahlt hat. Wer das Geld im Konto belässt, statt es hin und her zu bewegen, verbraucht dagegen kein zusätzliches Kontingent. Wie lange eine Rückzahlung üblicherweise unterwegs ist, ordnet die Seite zur Auszahlungsdauer ein.
Wo Sie sehen, wie viel noch frei ist
Jeder Anbieter mit deutscher Erlaubnis muss Ihnen den Stand zugänglich machen. Je nach Oberfläche finden Sie ihn in der Kasse direkt über dem Eingabefeld, im Bereich "Limits" oder "Spielerschutz", gelegentlich erst nach dem Versuch, einen zu hohen Betrag einzugeben. Üblich sind Formulierungen wie "verfügbares Einzahlungslimit" oder "noch einzahlbar". Wo dieser Wert fehlt oder nur die Hausregel des Anbieters zeigt, ist Vorsicht angebracht.
Zwei Anzeigen werden dabei gern verwechselt. Das eine ist das gesetzliche, anbieterübergreifende Kontingent, das andere ein Limit, das Sie selbst in Ihrem Konto gesetzt haben. Beide können gleichzeitig greifen, und das jeweils strengere gewinnt. Wenn der Betrag also abgelehnt wird, obwohl das zentrale Kontingent reicht, liegt es oft am eigenen Limit – nach einer Senkung, die man selbst vorgenommen und vergessen hat.
Hilfreich ist eine eigene Notiz: Datum, Betrag, Anbieter. Drei Zeilen pro Einzahlung genügen, um jederzeit zu wissen, wann welche Tranche zurückkommt. Diese Liste ist auch nützlich, wenn Sie später eine Anhebung beantragen oder eine Auszahlung belegen müssen – und sie ersetzt das Rätselraten, warum eine Einzahlung ausgerechnet heute nicht durchgeht. Für den ersten Test eines neuen Kontos reicht ohnehin ein kleiner Betrag, wie ihn die Seite zur Einzahlung ab 5 Euro beschreibt.
Antrag auf Anhebung: die Stufen
Das Grundlimit gilt automatisch. Wer mehr braucht, stellt einen Antrag – beim Anbieter, der ihn weiterleitet beziehungsweise die vorgeschriebene Prüfung durchführt. Der Staatsvertrag kennt dafür eine Stufe bis 10.000 € im Monat und darüber hinaus eine Ausnahmestufe bis 30.000 €, die an strengere Nachweise und zusätzliche Überwachung gebunden ist und in der Praxis selten vorkommt. Alle drei Beträge sind Monatsbeträge und gelten weiterhin anbieterübergreifend.
Stufen des Einzahlungslimits und ihre Voraussetzungen
Stufe
Monatsbetrag
Voraussetzung
Grundlimit
1.000 €
Gilt automatisch, ohne Antrag, für alle erlaubten Anbieter zusammen
Anhebung auf Antrag
bis 10.000 €
Antrag plus Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Auffälligkeiten
Ausnahmestufe
bis 30.000 €
Zusätzliche Nachweise und engere Überwachung; wird selten gewährt
Eigene Senkung
beliebig niedriger
Jederzeit im Konto möglich, wirkt sofort
Was bei der Anhebung geprüft wird
Eine Anhebung ist keine Formsache und kein Kundenbindungsinstrument, sondern eine Prüfung mit vorgegebenen Inhalten. Im Kern geht es um zwei Fragen: Können Sie sich den höheren Betrag wirtschaftlich leisten, und gibt es Anzeichen für problematisches Spielverhalten? Beides wird nicht nach Gefühl beantwortet, sondern anhand von Auskünften und Daten.
Abfrage bei einer Wirtschaftsauskunftei zur Zahlungsfähigkeit
Nachweise zu Einkommen oder Vermögen, wenn die Auskunft allein nicht ausreicht
Abgleich mit der Sperrdatei – ein Eintrag schließt die Anhebung aus
Auswertung Ihres Spielverhaltens auf Auffälligkeiten, etwa stark steigende Einzahlungen oder Spiel in auffälligen Zeitfenstern
Vollständige Identifizierung; eine offene Prüfung blockiert den Antrag
Zwei Dinge sind daran unangenehm, aber vorhersehbar. Erstens kann ein Antrag auch dann abgelehnt werden, wenn Sie finanziell unauffällig sind – nämlich wegen des Spielverhaltens. Zweitens kann ein Antrag selbst zum Anlass für eine genauere Betrachtung werden. Wer die Anhebung nicht wirklich braucht, gewinnt mit dem Antrag also wenig. Wer sie beantragt, sollte vorher dafür sorgen, dass die Verifizierung vollständig abgeschlossen ist, sonst verliert er die erste Woche an Unterlagen statt an Prüfung.
Fristen: sofort nach unten, Wartezeit nach oben
Für Änderungen gilt eine Asymmetrie, die Sie sich gut merken können: Nach unten wirkt eine Änderung sofort, nach oben erst nach einer Wartezeit von sieben Tagen. Diese Woche ist bewusst eingebaut – sie soll verhindern, dass ein Limit im Verlauf einer Spielsitzung angehoben wird. Es gibt keine Möglichkeit, sie abzukürzen, und auch kein Vorrecht für langjährige Kunden.
Wann eine Limitänderung wirksam wird
Änderung
Wirksam ab
Bemerkung
Senkung des eigenen Limits
sofort
Auch mitten in einer Sitzung möglich
Anhebung des eigenen Limits
nach sieben Tagen
Wartezeit ist nicht verkürzbar
Anhebung des gesetzlichen Limits
nach Prüfung und Wartezeit
Dauer der Prüfung kommt zur Wartezeit hinzu
Wechsel des Anbieters
ohne Wirkung
Der verbrauchte Betrag wandert mit, er bleibt nicht zurück
Das eigene Limit im Konto: der andere Hebel
Neben dem gesetzlichen Kontingent gibt es Limits, die Sie selbst setzen – und die in der Praxis oft mehr bewirken. Üblich sind Einzahlungslimits für Tag, Woche und Monat, Einsatzlimits, Verlustlimits und Zeitlimits für die Dauer einer Sitzung. Dazu kommt bei erlaubten Anbietern eine Funktion, mit der Sie Ihr Konto kurzfristig für mindestens 24 Stunden selbst stilllegen können, ohne dass daraus eine Sperre in der zentralen Datei wird.
Der Unterschied zum gesetzlichen Limit ist wichtig. Das eigene Limit gilt nur bei diesem Anbieter, lässt sich frei wählen – aber nur nach unten sofort –, und es wird nicht zentral geführt. Das gesetzliche Limit gilt überall, ist in der Höhe vorgegeben und kennt nur den Antragsweg. Wer sein Spiel begrenzen will, fährt mit dem eigenen Tages- oder Wochenlimit besser, weil es schneller greift und feiner einstellbar ist.
Wer merkt, dass ein Limit nicht mehr als Werkzeug, sondern als Hindernis empfunden wird – dass also die Frage "wie hebe ich das Limit an" häufiger auftritt als "wie viel will ich einsetzen" –, sollte das als Signal nehmen. Die Seite zu Hilfe bei Spielsucht listet die kostenlosen und anonymen Anlaufstellen; die harte Variante, eine Sperre mit Wirkung bei allen erlaubten Anbietern, erklärt die Seite zur OASIS-Sperre.
Einzahlung abgelehnt: Limit oder Zahlungsmethode?
Die beiden häufigsten Ursachen sehen im Konto fast gleich aus, haben aber nichts miteinander zu tun. Eine Limitablehnung kommt vom zentralen System und tritt unabhängig von Ihrer Bank auf; eine Methodenablehnung kommt von Bank, Kartenherausgeber oder Zahlungsdienst und tritt unabhängig vom Limit auf. Mit zwei Prüfungen in fester Reihenfolge trennt man die Fälle.
Steht in der Kasse ein freier Restbetrag, und ist er größer als der gewünschte Betrag? Wenn nein, ist die Sache geklärt.
Scheitert ein deutlich kleinerer Betrag, etwa in der Höhe einer Mindesteinzahlung, ebenfalls? Wenn ja, spricht das für die Zahlungsseite.
Scheitert derselbe kleine Betrag auch über eine zweite, bereits verifizierte Methode? Wenn ja, liegt es am Konto, nicht an der Methode.
Erst danach den Support ansprechen – mit Uhrzeit, Betrag, Methode und dem genauen Wortlaut der Meldung.
Ein Hinweis, der oft fehlt: Mehrfach wiederholte Versuche mit derselben Karte lösen bei der Bank Sicherheitsmechanismen aus und machen die Fehlersuche schwerer, nicht leichter. Zwei Versuche genügen. Was hinter typischen Ablehnungen steckt, sortiert die Seite zur Einzahlung und Mindesteinzahlung.
Grenzfälle, die regelmäßig vorkommen
Anbieterwechsel. Der verbrauchte Betrag wandert mit. Ein neues Konto bei einem anderen erlaubten Anbieter startet nicht mit frischen 1.000 €, sondern mit dem Rest, der Ihnen persönlich noch bleibt. Das überrascht vor allem Spieler, die ein neues Konto wegen eines Angebots eröffnen und dann feststellen, dass sie die Mindesteinzahlung für die Aktion nicht mehr leisten können.
Zwei Konten bei einem Anbieter. Das ist in der Regel ohnehin untersagt und bringt auch kein zusätzliches Kontingent, weil die Identität die Zuordnung bestimmt. Im schlechtesten Fall führt es zur Schließung beider Konten und zu einer langwierigen Klärung über das Guthaben.
Gemeinsames Bankkonto. Zwei Personen mit einem Gemeinschaftskonto haben zwei getrennte Kontingente, weil die Person zählt, nicht das Bankkonto. Einzahlen darf aber jeder nur auf sein eigenes Spielerkonto und nur mit einem Zahlungsmittel, das auf ihn lautet. Wer das vermischt, erzeugt Probleme spätestens bei der Auszahlung.
Umzug und Daten. Namens- und Adressänderungen sollten vor der nächsten größeren Einzahlung gemeldet werden. Abweichungen zwischen Ausweis, Bankdaten und Spielerkonto sind der häufigste Grund dafür, dass ein Konto plötzlich eine Nachprüfung durchläuft. Dass das Angebot überhaupt unter deutscher Aufsicht steht, lässt sich vorher über die Prüfung der Lizenz klären.
Was das Limit leistet und was nicht
Das Limit begrenzt den Geldfluss, nicht das Risiko. Es verhindert nicht, dass 1.000 € in kurzer Zeit verloren gehen, und es sagt nichts darüber, ob ein Betrag für Sie angemessen ist. Es wirkt außerdem nur bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis – wer daneben bei nicht erlaubten Angeboten spielt, hat die Begrenzung faktisch aufgehoben und zugleich jeden Schutz verloren, den der deutsche Rahmen bietet. Welche Anbieter überhaupt unter diesem Rahmen arbeiten, veröffentlicht die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder unter gluecksspiel-behoerde.de.
Was es dagegen gut kann: Es macht Geldbewegungen nachvollziehbar und erzwingt Pausen. Für viele Spieler ist die rollierende Zählweise – anfangs ein Ärgernis – der nützlichste Teil, weil sie große Einzahlungen auf längere Zeiträume verteilt. Und es schafft eine Datenlage, auf die Sie sich stützen können, wenn später Fragen auftauchen, etwa von der Bank oder vom Finanzamt. Was dabei relevant ist, steht auf der Seite zu Gewinnen und Steuer.
Häufige Fragen
Gilt das Limit pro Anbieter oder insgesamt?
Insgesamt. Die 1.000 € im Monat gelten für alle Anbieter mit deutscher Erlaubnis zusammen und sind an Ihre Person gebunden, nicht an das jeweilige Konto.
Wann wird mein verbrauchtes Limit wieder frei?
Nicht am Monatsersten, sondern rollierend: jede einzelne Einzahlung wird rund 30 Tage nach ihrem eigenen Datum wieder frei. Maßgeblich ist Ihre Einzahlungshistorie.
Füllen Auszahlungen das Limit wieder auf?
Nein. Gezählt werden nur Einzahlungen. Wer 1.000 € einzahlt und 1.500 € auszahlen lässt, hat sein Kontingent für den Zeitraum trotzdem verbraucht.
Zählen Sportwetten in dasselbe Limit?
Ja. Virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Sportwetten unter deutscher Erlaubnis belasten dasselbe monatliche Kontingent.
Wie beantrage ich eine Anhebung?
Über den Anbieter, der die vorgeschriebene Prüfung veranlasst. Geprüft werden Zahlungsfähigkeit, Nachweise zu Einkommen oder Vermögen, der Eintrag in der Sperrdatei und Auffälligkeiten im Spielverhalten.
Wie lange dauert es, bis ein höheres Limit greift?
Zur Prüfdauer kommt eine Wartezeit von sieben Tagen. Eine Senkung wirkt dagegen sofort, auch mitten in einer Sitzung.
Kann der Support das Limit kurzfristig anheben?
Nein. Das Kontingent wird zentral geführt, der Anbieter hat darauf keinen Zugriff. Er kann nur den freien Restbetrag und den nächsten Freigabezeitpunkt nennen.
Was ist der Unterschied zum Limit in meinem Konto?
Das eigene Limit gilt nur bei diesem Anbieter, ist frei wählbar und greift zusätzlich. Wenn beide gelten, entscheidet das strengere von beiden.
Hilft ein zweites Konto bei einem anderen Anbieter?
Nein. Die Zuordnung erfolgt über Ihre Identitätsdaten, deshalb wandert der verbrauchte Betrag mit Ihnen zu jedem weiteren erlaubten Anbieter.